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Darmflora

Ist unsere Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten, z. B. durch eine Antibiotika-Einnahme oder Stress, sollten wir sie wieder ins Lot bringen, um Folgen wie z. B. Verdauungsbeschwerden zu vermeiden. Erleben Sie unsere Produktauswahl und erfahren Sie die häufigsten Fragen zum Thema Darmflora.
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Darmflora plus Select Kapseln 80 Stück
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OMNI BiOTiC SR-9 Beutel 56x3 Gramm
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OMNi BiOTiC 10 Pulver 20x5 Gramm
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INSTITUT ALLERGOSAN Deutschland (privat) GmbH
Art.-Nr. (PZN): 13584824
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OMNi BiOTiC 10 Pulver 40x5 Gramm
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INSTITUT ALLERGOSAN Deutschland (privat) GmbH
Art.-Nr. (PZN): 13584830
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OMNi BiOTiC 6 Pulver Doppelpackung 2x60 Gramm
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INSTITUT ALLERGOSAN Deutschland (privat) GmbH
Art.-Nr. (PZN): 10064834
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Probiotik Pur Pulver 30x2 Gramm
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Kijimea Reizdarm Kapseln 84 Stück
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Kijimea Reizdarm Kapseln 28 Stück
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Symbiolact 30 Stück
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KIJIMEA Reizdarm PRO Kapseln 28 Stück
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Bullrichs Heilerde Kapseln 48 Stück
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Darmflora plus Select Kapseln 2x80 Stück
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Propicum Kapseln 60 Stück
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Bactoflor 10/20 Kapseln 100 Stück
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Symbiolact Comp. 3x30 Stück
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Darmflora

Sie wollen mehr zum Thema Darmflora erfahren? Das erwartet Sie in diesem Beitrag:

1. Was ist die Darmflora und was macht sie?
2. Wie kann ich meine Darmflora aufbauen?
3. Wie schütze ich meine Darmflora bei der Einnahme von Antibiotika?
4. Welche Lebensmittel eignen sich für einen gesunden Darm?
5. Was sind Probiotika?


1. Was ist die Darmflora und was macht sie?


Die Darmflora (Mikrobiom des Darms) ist ein mikrobielles Ökosystem, das alle Mikroorganismen des menschlichen Darms beinhaltet. Diese mikrobielle Besiedlung des Gastrointestinaltrakts kann die Funktionen des menschlichen Organismus beeinflussen. Der Darm wird nach Schätzung von Mikrobiologen von Tausenden von Bakterien bewohnt. Berechnungen zufolge wird ein erwachsener Darm von etwa 100 Billionen Keimen / Bakterien besiedelt.

Warum unser Mikrobiom des Darms so wichtig ist

Ist das Ökosystems unserer Verdauung ausgeglichen, unterstützt dieses nicht nur unser Stoffwechselsystem, sondern beteiligt sich auch an unseren körpereigenen Abwehrkräften. Hierbei werden krankheitserregende Keime unterdrückt. Dies schützt uns vor Krankheiten. Die Darmflora sorgt außerdem für die Transformation von Nährstoffen, indem sie Enzyme produziert und so Stoffe in seine Einzelteile zerlegt. Diese Komponenten können sodann vom Körper aufgenommen werden.
Das Mikrobiom des Darms ist verantwortlich für die Vitaminversorgung sowie den Aufbau der Immunität und die Regeneration der Darmschleimhaut. Eine funktionierende Verdauung wird durch das Biosystem aktiv beeinflusst. Bakterien helfen somit gegen Durchfall- oder Verstopfungssymptome.

Negative Folgen des Ungleichgewichts

Ein Ungleichgewicht der Darmflora kann hingegen genau das Gegenteil bewirken und Krankheiten fördern oder gar auslösen. Es drohen Infektionen, entzündliche oder neurologische Erkrankungen. Übergewicht und Diabetes können als Folge des Ungleichgewichts begünstigt werden. Die positive oder negative Auswirkung bzw. das Gleichgewicht des Mikrobioms hängt von der Zusammensetzung des Ökosystems ab und ist entscheidend dafür, ob nützliche Organismen akzeptiert werden und Schädliche bekämpft. Wechselwirkungen zwischen Genetik, Umwelt, Medikamente und Ernährung sind hierbei festzustellen.
Zur Erhaltung der Darmflora trägt ebenso die Darmschleimhaut (Mukosabarriere) bei. Ist sie intakt, unterstützt sie die Aufrechterhaltung des gesunden Darmmilieus. Läsionen können zum Eindringen von Krankheitserregern führen. Reagiert das Immunsystem daraufhin über, können Entzündungen die Folge sein.

2. Wie kann ich meine Darmflora aufbauen?


Krankheiten oder andere Einflüsse (z. B. Medikamente wie Antibiotika) können sich negativ auf die Mikroorganismen im Darm auswirken. Wenn die mikrobielle Besiedlung abgetötet oder reduziert wird, kommt die Darmflora aus dem Gleichgewicht. Da dies gesundheitliche Folgen haben kann, sollte dieses Mikrobiom wiederaufgebaut werden. Um dieses empfindliche Biosystem aktiv zu unterstützen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Hausmittel für eine bessere Darmflora

Was kann man tagtäglich selbst für eine gute Darmflora tun? Der Aufbau des Mirkobioms erfolgt vor allem durch die Ernährung. Da Milchsäurebakterien (Lactobacillales) für die Abwehr von Krankheitserregern wichtig sind, spielen diese eine große Rolle. Probiotische Joghurts, Kefir, Sauerkraut, Apfelessig und viele weitere Lebensmittel können diese in den Darm transportieren. Des Weiteren sind Ballaststoffe hilfreich für den Aufbau der Darmflora. Grundsätzlich sollten Sie auf eine darmfreundliche Ernährung achten und Lebensmittel zu sich nehmen, die die Darmflora unterstützen. Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten oder tauchen Beschwerden auf, die mit dem Darm in Verbindung stehen, sollte ein Arzt kontaktiert werden.

Nahrungsergänzungen und andere Präparate aus der Apotheke

Ein Ansatz, um die Darmflora gezielt aufzubauen und zu stärken, sind besondere Nahrungsergänzungsmittel. Einige Präparate nutzen hierbei Milchsäurebakterien oder andere probiotische Kulturen (Probiotika). Zur Unterstützung des Aufbaus des Mikrobioms können Sie hochdosierte Probiotika und Präbiotika enthalten. Andere Stoffe wie Bierhefe oder Kohle haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Darmflora, binden aber schädliche Bakterien und Keime sowie Giftstoffe im Darm. Hierdurch soll verhindert werden, dass diese den Darm zusätzlich schädigen.

Ernährung mit Präbiotika

Präbiotika sind nicht-verdauliche Bestandteile der Nahrung wie Ballaststoffe. Diese können aber als Nährstoffe für die gesundheitsfördernden Organismen dienen. Bifidobakterien nutzen sie als Nahrung und können sich so leichter vermehren. Zu den Präbiotika gehören beispielsweise die Zuckermoleküle Inulin oder Oligofruktose. Ob eine gezielte Einnahme von Präbiotika bei Ihnen sinnvoll ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker abklären.

Durchführung einer Darmsanierung

Die Alternativmedizin empfiehlt häufig, eine Darmsanierung durchzuführen. Da deren Wirkung schulmedizinisch nicht ausreichend erforscht ist, empfiehlt die Schulmedizin dies bislang nicht. Bei einer Darmsanierung handelt es sich um ein naturheilkundliches Verfahren, um die Darmflora positiv zu verändern. Hierbei soll die Zusammensetzung des natürlichen Zustandes erreicht werden. Es handelt sich um eine mikrobiologische Therapie, die häufig um weitere naturheilkundliche Verfahren ergänzt wird (z. B. Einnahme von homöopathischen Arzneien oder Globuli-Kur).
Hinweis: Eine langfristige Störung der Darmflora kann Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Dies kann Autoimmunreaktionen fördern oder zu Folgeerkranken führen, beispielsweise nach einer Antibiotikabehandlung. Deshalb ist es wichtig abzuklären, ob die Darmflora aus dem Gleichgewicht ist und eines aktiven Aufbaus bedarf.

3. Wie schütze ich meine Darmflora bei der Einnahme von Antibiotika?


Bei einer Behandlung mit Antibiotika werden Darmbakterien angegriffen und zerstört, denn das Mikrobiom im Darm ist sehr empfindlich. Forschungen am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin über Wechselwirkungen zwischen Mensch und Mikrobiom haben ergeben, dass sich die Darmflora ein halbes Jahr nach einer Breitband-Antibiotika-Behandlung zwar fast vollständig erholt hat, jedoch einige empfindliche Bakterien verschwunden blieben. Die meisten Antibiotika-Behandlungen rufen Magen-Darm-Störungen hervor. Um die Darmflora während einer Antibiotika-Behandlung zu schützen, können Probiotika oder Mittel zum Darmaufbau eingenommen werden. Eine Behandlung bzw. ein Aufbau der Mikroorganismen im Darm kann nach einer Antibiotika-Behandlung durchaus sinnvoll sein. Hierfür gibt es eine Vielzahl von aufbauenden Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln.

Einsatz von Probiotika

Obwohl beim gemeinsamen Einsatz von Probiotika und Antibiotika positive Wirkungen nachgewiesen wurden, sollte die Kombination vorab mit dem Arzt oder Apotheker geklärt werden. Unter Umständen eignet sich diese Behandlung nicht für jeden Patienten. So ist sie beispielsweise bei Patienten mit einer Immunschwäche nicht zu empfehlen. Allerdings ist die positive Wirkung von der gemeinsamen Behandlung mit Probiotikum und Antibiotikum nicht eindeutig geklärt. Deshalb ist es ratsam bei der Antibiotika-Behandlung die Meinung des behandelnden Arztes einzuholen.
Die Probiotika sollten dabei nicht zusammen mit dem Antibiotikum eingenommen werden, sondern mit einem Abstand von zwei bis drei Stunden. Achten Sie auf die Menge der Keimzahlen. Es sollten bei Probiotika mindestens eine Milliarde Keime vorhanden sein. Im besten Fall enthält des Probiotikum mehrere Bakterienstämme, denn der Darm ist sehr komplex. Im Idealfall beenden Sie die Einnahme der Probiotika nicht nach dem Abschluss der Antibiotika-Behandlung, sondern nehmen sie noch einen weiteren Monat lang ein.

Unterstützung durch Ernährung

Um die Darmflora zu unterstützen, sollten Sie auf eine Ernährung achten, die das Mikrobiom fördert. Hierzu gibt es einige Lebensmittel, die dies unterstützen. Die Nahrungsmittel können zum Wachstum der Bakterien beitragen. Klären Sie zuvor, ob es bei dem verschriebenen Antibiotikum zu Wechselwirkungen mit bestimmten Nahrungsmitteln kommen kann.

Weitere Behandlungsmethoden

Darüber hinaus können die Verfahren des Darmaufbaus in Betracht gezogen werden. Stimmen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker die mögliche Einnahme von Präbiotika oder die Anwendung einer Darmsanierung nach der Antibiotika-Behandlung ab.

4. Welche Lebensmittel eignen sich für einen gesunden Darm?


Eine gute Ernährung kann förderlich für einen gesunden Darm sein und ihn aktiv dabei unterstützen, das richtige Milieu aufzubauen.

Probiotische Lebensmittel

Lebensmittel, die reich an Milchsäurebakterien sind, sind besonders förderlich für das Mikrobiom. Probiotische Lebensmittel sind milchsauer fermentierte Nahrungsmittel. Hierzu gehören unter anderem:
  • fermentierter Kohl (z. B. Sauerkraut)
  • probiotische Getränke
  • Kefir
  • vergorene Gurken ("saure Gurken")
  • Kimchi
  • probiotischer Jogurt

Ballaststoffe

Ballaststoffe wirken sich positiv auf unseren Darm aus. Deshalb empfiehlt es sich, Lebensmittel zu konsumieren, die ballaststoffreich sind. Viele Ballaststoffe finden Sie in folgenden Produkten:
  • Vollkornprodukte
  • Gemüse
  • Haferflocken
  • Hülsenfrüchte (z. B. Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen)
Wenn Sie Ballaststoffe nicht gewohnt sind, ist es ratsam die Menge an diesen Lebensmitteln langsam zu steigern, da sich der Darm erst an die Verdauung dieser anpassen muss. Menschen mit einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt könnten sonst empfindlich reagieren (z. B. mit Durchfall und Bauchschmerzen).

Beta-Glucane

Beta-Glucane sind Nährmittel der gesunden Bakterien. Diese zählen zu den Ballaststoffen. Beta-Glucanen werden neben positiven Einflüssen auf den Darm auch die Regulierung von Blutzucker und die Aktivierung des Immunsystems nachgesagt. Diese finden sich in Hafer und Gerste wieder. Hierbei handelt es sich um komplexe Kohlenhydrate.

Inulin

Ein weiterer Ballaststoff ist das präbiotische Inulin. Dieser kommt in Lebensmitteln vor, beispielsweise:
  • Artischocken
  • Chicorée
  • Spargel
  • Schwarzwurzeln

Pektine

Pektine senken den Blutcholesterinspiegel und sollen eine günstige Wirkung auf den Darm haben. Sie sind für die Förderung eines niedrigen pH-Wertes im Dickdarm bekannt. Dies bietet den Bifido- und Lactobazillen gute Bedingungen. So kann unter Umständen die Funktion der Darmflora unterstützt werden. Pektine sind in Äpfeln, Orangen oder Möhren zu finden.

Retrogradierte Stärke

Retrogradierte Stärke ist Futter für Bifidobakterien. Dadurch können sich diese vermehren und zu einem gesunden Darmmilieu beitragen. Diese Form der Stärke entsteht beim Erhitzen und Abkühlen. Dies passiert beispielsweise bei
  • Kartoffeln,
  • Reis oder
  • Mais.
Die sich dann bildende Kristallstruktur kann von unseren Enzymen im Verdauungstrakt nicht zersetzt werden und steht so den Bakterien als Nahrung zur Verfügung. Essen Sie also öfter mal Kartoffeln oder Reis von gestern ? damit tun Sie Ihrem Darm etwas Gutes.

Bitterstoffe

Bitterstoffe können den Verdauungsprozess anregen und die Funktion von Leber und Magen stimulieren. Im Gastrointestinaltrakt lassen sie Verdauungssäfte fließen und sorgen dafür, dass Bauchspeicheldrüse und Gallenblase wichtige Stoffe für die Verdauung abgeben. Lebensmittel mit den entsprechenden Bitterstoffen sind beispielsweise:
  • Artischocken
  • Beifuß (Gänsekraut, Wilder Wermut)
  • Löwenzahn
  • Brokkoli
  • Chicorée
  • Endivie
  • Ingwer
  • Pfefferminze
  • Rosenkohl
  • Rucola
Fällt es Ihnen schwer, eine ausreichende Menge dieser Lebensmittel in Ihren Speiseplan einzubauen, können Sie alternative auch pflanzliche Präparate wie Bitterstern einnehmen.
Tipp: Für einen gesunden Darm sollte das Essen stets gut gekaut werden. Bewegung und genügend Schlaf können die Darmflora außerdem unterstützen.

5. Was sind Probiotika?


Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die, wenn in entsprechender Anzahl angewandt, positive gesundheitliche Auswirkungen auf die Darmflora haben. Bei den Organismen handelt es sich im Besonderen um Milchsäurebakterien und Hefe. Laktobazillen und Bifidobakterien kommen besonders häufig als Probiotika zum Einsatz. Denn diese benötigt unsere Darmflora, um Keime zu bekämpfen und das Immunsystem zu stärken.
Bifidobakterien sind grundsätzlicher Bestandteil unseres Darms. Mit Probiotika können wir diese von außen zuführen und so unsere Darmflora stärken. Auch wenn sich die gesundheitsfördernde Wirkung der Probiotika nicht auf den Darm beschränkt, werden diese oft zur Sanierung und Unterstützung der Darmflora eingebracht.

Probiotika für die Darmflora

Zur Erzielung eines positiven Effekts in der Darmflora ist es notwendig, dass ausreichend Bakterien im Dickdarm ankommen. Deshalb werden häufig solche Kulturen verwendet, die eine gewisse Resistenz gegenüber der Magensäure, Verdauungsenzymen und Gallensäure aufweisen. Zudem sollte das Probiotikum in der Lage sein, sich an der Darmwand anzusiedeln, damit diese vor Ort wirken können.
Welches Probiotikum für Sie das Richtige ist, hängt ganz von Ihrer Ausgangssituation aus. Leiden Sie beispielsweise unter einem Reizdarmsyndrom, empfiehlt sich beispielsweise die Einnahme des Bakterienstamms "Lactobacillus rhamnosus GG". Ergänzend zu einer Antibiotikabehandlung eignen sich beispielsweise das Bifidobacterium, Lactobacillus oder Streptococcus species.

Probiotika in Lebensmitteln

Lebensmittel mit probiotischen Mikroorganismen sollen somit gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen. Bei probiotischen Milchprodukten werden die Bakterien bei der Fermentation oder nachträglich zugeführt. Anderen Nahrungsmitteln werden ebenfalls probiotische Bakterien zugesetzt. Zum Einsatz kommen hier häufig die Bakterienstämme der Laktobazillen und Bifidobakterien.

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